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MASON ICONIX

Zwischen Leere und Wirklichkeit.
Zwischen Nihilismus und Erkenntnis.
Zwei Werke über den Menschen, der in einer schweigenden Welt baut.

SCROLL

Audi · Vide · Tace

„Die Hütte redet wenig.
Nichts darin behauptet einen Sinn.
Alles darin übt einen.“

Willkommen im Lesesaal der Werkstatt. Diese Seite versammelt Gedanken aus zwei Büchern, die denselben Grundriss teilen: einen Boden aus Ehrlichkeit, Werkzeuge aus einer alten Tradition und einen offenen Himmel, der nicht zugedeckt, sondern verbaut wurde. Es braucht kein Vorwissen, um hier zu lesen — nur eine Nacht, die du bereits kennengelernt hast.

Zwei Bauten

Die Werke

Werk I audi · vide · tace — MMXXVI

Der Tempel aus Nichts

Gedanken eines Maurers im Zeitalter des Nihilismus

Dreißig Kapitel zwischen Leere und Baustelle. Ein Gang durch die Nacht — und in die Werkstatt, in der der Sinn nicht gefunden, sondern geschaffen wird: aus Arbeit, Liebe, Schöpfung, Disziplin und Morgen.

„Das Universum schuldet mir keinen Sinn. Aber ich kann jedem Tag, den ich lebe, Sinn geben.“
Werk II audi · vide · tace — MMXXVI

Die Werkstatt im Kopf

Konstruiert das Gehirn die Realität?

Eine philosophische Reise zwischen Wahrnehmung, Zeit und Bewusstsein. Von der Farbe, die in den Wellen nicht steckt, bis zur These, dass die erlebte Zeit eine Kreation unseres Gehirns ist.

„Das Gehirn erfindet die Welt nicht. Es erfindet den Zugang.“

„Das Universum schuldet uns keinen Sinn.“

Die Formel · Erste Hälfte

Der Blog der Werkstatt

Der Lesesaal

Sieben Essays zwischen den beiden Werken — über das Bauen in der Leere, über das Gehirn als Handwerker und über die Zeit, die wir erfinden.

Im Regal des Lesesaals — die vollständigen Werke

Werk I

Der Tempel aus Nichts

Vollständige Ausgabe · Dreißig Kapitel · PDF

Werk II

Die Werkstatt im Kopf

Vollständige Ausgabe · Prolog, 21 Kapitel, Epilog · PDF

„Das Gehirn erfindet die Welt nicht.
Es erfindet den Zugang.“

Grammatik des Bauens

Symbole der Werkstatt

Das Lot

Es fragt nicht, ob unten ein Boden ist. Es fragt nur, ob oben eine Hand ist — die Senkrechte gilt auch über dem Abgrund.

Der Winkel

Erinnere dich daran, dich gerade zu halten, wo du stehst — auf einem Boden aus Schwarz und Weiß, den Hände gelegt haben.

Der Meißel

Was einer nicht behaut, bleibt roh. Für immer. Kein Tag kommt behauen — vierundzwanzig Zoll, jede Nacht, frisch aus dem Bruch.

Das Schachbrett

Zwei Farben, keine Mischung — Freude und Leid nebeneinander gekachelt. Der Boden behauptet nichts. Er trägt.

Die Säulen

Der Bau kommt trotzdem zustande — nicht weil einer ihn trägt, sondern weil die Kette der Hände weitergibt, was einer wusste.

Das Auge

Wir sehen nicht, was da ist. Wir sehen, wozu wir Aufträge haben — die Aufmerksamkeit ist die Tür, durch die allein gebaut wird.

Der Autor

Dr. Radu Potenz

Bruder und Mensch

Er schreibt als Maurer — und für jeden, nicht nur für Brüder. Die Bilder seiner Bücher stammen aus einer alten Werkstatttradition: der Bauhütte, wie sie die Steinmetzen und später die Maurerei überliefert haben. Für ihn ist die Werkstatt kein Geheimnis, sondern eine Grammatik — sie sagt, wie man mit Dingen umgeht, die man nicht erfunden hat. Seine Werke sind für zwei Zuhörerkreise geschrieben: für die Brüder der Werkstatt, die die Werkzeuge wiedererkennen, und für die Profanen, denen jedes Bild erklärt wird, bevor es arbeitet.

a u d i · v i d e · t a c e

„Zwei Werkstätten —
eine im Stein, eine im Kopf.“

Der Bau der Wirklichkeit

Der Aufnahmeantrag

Er wird jeden Morgen neu gestellt
und lautet: ein Tag.